Wer schraubt denn da?


Seit 1990 wird im Kommunikationszentrum Honigfabrik an alten Volvos geschraubt. Mit wechselnder Besetzung und Gruppenstärke, immer mit Rat und Tat für Besucher. Um ein Bild der Sache zu vermitteln, kommen hier alle Volvoniacs zu Wort. Mehr Fotos: [Fotogalerie]

Holger
  Holger   Ich gehöre seit 1997 zur Stammbesatzung der Volvoniacs und habe nicht nur eine Heimat für meine Leidenschaft gefunden, sondern auch Freunde für's Leben. Und so ganz nebenbei finde ich immer wieder die Zeit für meine eigenen Projekte - die rolling restauration meines täglich gefahrenen Amazon und die demnächst beginnende Vollrestauration eines ganz besonderen Duetts - Grisu genannt - aber das wäre eine eigene Geschichte auf der Schicksalsseite wert.  
Axel
  Axel   Da ich kein Alltagsauto habe, geht’s mit dem "Axelerator" genauso zu IKEA wie zum VROM nach Gäteborg. Die meisten Kilometer werden jedoch mittlerweile zwischen Garage und Honigfabrik abgespult... Nicht immer, weil es etwas am Auto zu tun gibt - und selbst wenn fährt man manchmal unverrichteter Dinge nach Hause, weil man vor lauter Klänen nicht zum Basteln gekommen ist. Schließlich ist man hier unter Gleichgesinnten, denen man nicht lange erklären muß, warum es unbedingt Volvo sein muß - sie haben alle selber (mindestens) einen. Und deshalb gibt es auch immer jemanden, der einem irgendwie weiterhelfen kann, ob mit Rat und Tat oder dem entscheidenden Werkzeug, Ersatzteil, Kontakt... Als ich mit alten Volvos anfing, hatte ich nicht die geringste Ahnung von Autos. Da man aber in der Hofa keine Angst haben muß, selbst Hand anzulegen (irgend jemand bekommt’s immer wieder zusammengebaut...) lernte ich Stück für Stück das Auto selbst zu warten und zu reparieren, bis hin zum restaurieren. Und das Sympathische ist: Alle haben so angefangen - Profis gibt es nicht. Ohne selbst zu basteln, hätte ich mir meine Volvoleidenschaft nicht leisten können. Und in der Honigfabrik bekam ich mit der Unterstützung der Anderen bis jetzt noch alles hingebogen. more...  
Jörn
  Jörn   Sprung ins kalte Wasser weich aufgefangen ... Als ich meinen Volvo Amazon schon drei Jahre als permanentes Reperaturobjekt hatte und mir die behelfsmäßigen "Werkstätten" Hinterhof und Straßenrand schon über wurden, bekam ich unvermittelt Kontakt zur Honigfabrik (Hofa) in Hamburg Wilhelmsburg, womit der Beginn von Großprojekten eingeleitet wurde. Hier möchte ich demnächst über meine Restaurationstätigkeiten (eine abgebrochene und eine noch währende) in der Hofa berichten, die mir das Prinzip "learning by doing" und viele Gleichgesinnte nahebrachte.  
Inger, Nini und Rolf
  Rolf unterm Dickmops   Alles wegen "IHM"! Auf der Suche nach unserem "Alten Schweden" stolperten wir über Gleichgesinnte, die auch noch über den Zugang zu einer Bastelmöglichkeit verfügten. Nach längerem Beschnuppern und Gesprächen über das obskure Objekt der Begierde fanden wir eine zweite Heimat für "IHN",unseren wunderschönen Volvo P 121 Amazon. Im Kreise der anderen Hofa-Oldies scheint "ER" sich sichtlich wohlzufühlen. Aber nicht nur "ER". Auch wir fühlen uns wohl im Zusammensein mit Leuten, die sich gut riechen können. Es lebe der Duft von Benzin und Altöl etc... den Mann / Frau / Kind hinter sich her zieht, wenn man die Hofa verlässt.  
Cesare
  clambretta   Aus Volvo wird Lambretta
Cesare hat lange Jahre einen Duett Leichenwagen gefahren. In letzter Zeit war ihm nach etwas luftigerem zumute, daher schraubt er jetzt an Lambrettas. Leider hat er selber noch keinen Text verfaßt.
 
Christoph
  Christoph sägt am Volvo   Langzeit-Volvoniac
Mit Walter zusammen hab ich 1990 die Volvo-Werkstattgruppe in der Honigfabrik gegründet. Über die Jahre ist die Gruppe zur Institution geworden. Auch wenn vor lauter Drumherum die eigenen Restaurierungsprojekte mal etwas länger dauern, kann mich mir ein Leben ohne die Volvoniacs nur noch schwer vorstellen. Im Laufe der Jahre ist natürlich einiges Berichtenswertes passiert... more...
 

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