NEUES VON DER WERKBANK

An dieser Stelle soll in unregelmäßiger Reihenfolge ein Blick in den Ölnebel der Volvoniacs in der Honigfabrik geworfen werden. Ein bestimmtes Thema gibt es nicht -NEUES VON DER WERKBANK-ist eher so etwas wie ein Arbeitstitel. Liegt irgendwie ja auch nah!

Nun, im Leben eines jeden Automobils sind die fröhlichen Tage auf den Asphaltwiesen begrenzt - auch die eines ehrwürdigen Buckel-Volvos!
Wenn also ein friedliches davon-oxidieren wie auf dem PET-CEMETERY nicht möglich ist, bleibt die Hoffnung auf ein Weiterleben als Ersatzteil. Die folgenden Bilder sind also nicht von einem Schlachtfest ( wer vom Land kommt weiß, es ist nicht die richtige Jahreszeit dafür), sondern die ganze Aktion hat eher etwas von einer Abdeckerei.

Die Gesamterscheinung des Deliquenten ist eh schon etwas traurig, der Gesichtsausdruck der "Schlächter" eher voller Tatendrang.

Solche Symptome und Verbastelungen bezeichnen die altsprachlich gebildeten unter uns, wie Ärzte, Apotheker, Pfarrer und gelegentlich Juristen, als "Morbus Gravis" (lat. schwere Krankheit, Grüße auch an P. E. Serpieri).
Es verhält sich in diesem Fall ähnlich wie ein doppelter Kreuzbandriss bei einem Spieler der deutschen Fussball Nationalmannschaft - die Hoffnung ist nahe Null.

Es ist fast überstanden, am verbleibenden Rest des Nachmittage wird fast alles was auf die Existenz dieses schwedischen Reliktes hindeutet hinfort gefegt werden (wörtlich zu nehmen). Wir alle hoffen auf ein günstiges Karma in einer würdigen Karosse.

Man kann allerdings auch den Erlös der verkauften Teile verwenden um sich einen schönen Nachmittag mit grillen und einer Kiste Bier zu machen!

In diesem Sinne: Prost und auf ein Neues!

Hamburg im Juli 2010